
Was der Mensch-Hund-Check leistet. Und was nicht.
Der Mensch-Hund-Check nutzt aus Untersuchungen mit rund 6.700 untersuchten Hundehaltern gewonnene Erkenntnisse: In einem dreijährigen Forschungsprojekt wurde ermittelt, welche Faktoren, welche
Einstellungen und Verhaltensweisen von Hundehaltern eine gute Mensch-Hund-Beziehung begünstigen.
Im Mensch-Hund-Check Ergebnisbericht werden die Angaben der Test-Teilnehmer im Fragebogen mit den Studienerkenntnissen bzw. mit den Antworten derjenigen Hundehalter verglichen, die in unserem
Forschungsprojekt nachweislich eine "gute Beziehung" zu ihrem Hund aufgebaut haben. Die persönlichen Ergebnisse werden auf ca. 120 Seiten anschaulich dargestellt, zusätzlich erhält der "schnelle
Leser" eine Kurzfassung der Ergebnisse.
Der Vorteil: Jeder Hundehalter erfährt, bei welchen Fragen und in welchen Bereichen er (oder sie) anders geantwortet hat, als die Teilnehmer unseres
Forschungsprojekts.
Was man berücksichtigen muss: Das Ergebnis wird statistisch berechnet, so dass man automatisch auf Abweichungen und Optimierungspotenziale hingewiesen wird,
wenn man anders geantwortet hat, als Hundehalter, die laut den Ergebnissen unseres Forschungsprojekts nachweislich eine "gute Beziehung" zu ihrem Hund aufgebaut haben. Antworten teilnehmende
Hundehalter anders, als unsere Referenzgruppe der "guten Hundehalter" bedeutet dies jedoch nicht immer, dass diese Abweichung auch tatsächlich nachteilig ist für die im Einzelfall untersuchte
Beziehung.
Immer, wenn es um Statistik und um Normen und Vergleiche geht, geht das leider auf Kosten der Individualität und der Berücksichtigung besonderer Umstände. Um eine objektive Bewertung der
Mensch-Hund-Beziehung vorzunehmen, müssten ALLE individuellen Besonderheiten des Mensch-Hund-Teams, beispielsweise auch die "Beziehungsgeschichte" von Mensch und Hund, berücksichtigt und im
Einzelfall beurteilt werden. Das kann ein statistisches Verfahren nicht leisten. Insofern ersetzt der Mensch-Hund-Check weder den Austausch mit einem Hundetrainer noch ein individuelles
Beratungsgespräch.
ABER: Der Mensch-Hund-Check regt systematisch zum Nachdenken an und gibt Hinweise, in welchen Bereichen der Mensch-Hund-Beziehung noch Verbesserungspotenziale
bestehen könnten.
Zentrale Ergebnisse der Studie
Einiges, was sich bereits viele Hundeinteressierte gedacht haben, konnte erstmalig wissenschaftlich bestätigt werden: Wie Mensch und Hund miteinander klarkommen, hängt weniger vom Hund als von den Einstellungen und den Verhaltensweisen „am anderen Ende der Leine" ab.
Gleichzeitig wurden manche verbreiteten Annahmen und Vorurteile eindeutig widerlegt. Rahmenbedingungen, wie z.B. Haltung des Hundes in der Großstadt oder auf dem Land, in einer Etagenwohnung oder einem Haus mit Garten, und viele Faktoren auf Seiten des Hundes, beispielsweise Größe, Alter, Geschlecht, Erfahrungen mit Vorbesitzern, haben entgegen vieler Erwartungen keinen wesentlichen Einfluss auf die Zufriedenheit von Mensch und Hund.
Die wissenschaftliche Studie hatte das Ziel, aus möglichst vielen Befragungen von Hundehaltern und Verhaltensbeobachtungen von Menschen und Hunden allgemeingültige Ergebnisse abzuleiten. Der Mensch-Hund-Check macht diese repräsentativen Ergebnisse nun allen Interessierten zugänglich.
Quelle: Mensch-Hund-Check.com
Hundezentrum Lutz Beuthel


